Zur besseren Verständlichkeit haben wir für Sie hier einige Begriffe in Kategorien zusammengefasst und erläutern diese etwas näher.
Altfilme sind Abfälle, die ebenso wie Fotochemikalien Silber enthalten. Zu recycelnde Filme werden von Papier, Folien, Kunst- und anderen Fremdstoffen befreit und enthaltene Rohstoffe wiederverwertet.
Die hochempfindlichen Dentalfilme ermöglichen Zahnärzten, Kieferorthopäden und Kieferchirurgen detaillierte Aufnahmen von Mund und Zähnen. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit liefern diese Röntgenfilme einen starken Kontrast und hohe Bildqualität.
Duplikatfilme dienen der Erstellung von Röntgenkopien.
Zwei Arten von Laserfilmen werden hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit im Spektralbereich unterschieden: Helium-Neon-Laserfilme und infrarote Laserfilme. Sie bestehen meist aus einer blau eingefärbten Polyesterunterlage. Auf der Rückseite absorbiert eine so genannte Lichthofschutzschicht das Restlicht und erhöht die Bildschärfe.
Mammographiefilme sind spezielle Röntgenfilme und zeichnen sich durch eine hohe Detailauflösung und Gradation aus. Sie werden sowohl einseitig als auch doppelseitig beschichtet verwendet. Der einseitig beschichtete Film hat gegenüber dem doppelseitigen eine höhere Detailauflösung.
Monitorfilme sind grünempfindliche Röntgenfilme, die auf spezielle Leuchtstoffe verschiedener Leuchtschirme ausgelegt sind. Diese Filme sind einseitig mit einer Emulsion beschichtet. Statt einer zweiten Schicht haben sie einen gelatineartigen, eingefärbten Rückguss.
Bei der Reproduktion entsteht der Reprofilm als bedrucktes Filmmaterial nach einer bestimmten Vorlage. Dieses Verfahren wird in der Druckvorstufe verwendet. Bei der Verwertung werden die Materialien wie Silber oder Kunststoff wieder gewonnen und in den industriellen Kreislauf zurückgeführt.
Der Röntgenfilm ist ein optimierter fotografischer Film. Durch die Beschichtung von beiden Seiten mit einer fotografischen Emulsion erlangt man eine bessere Strahlenabsorption. Dadurch kann man diesen Film mit Röntgenstrahlen beleuchten. Alle Arten von Röntgenfilmen enthalten wiederverwertbare Bestandteile, z.B. wertvolles Edelmetall (Silber) und recyclingfähigen Kunststoff.
Die Computertomographie ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren. Hierbei rotiert eine Röhre um den Patienten und die Röntgenstrahlung wird genutzt, um das Gewebe eines Körpers zu durchleuchten. Im Gegensatz zum klassischen Röntgen lassen sich dreidimensionale Bilder erzeugen. Die Methode eignet sich insbesondere für die Untersuchung von Knochen.
Die Magnetresonanztomographie ist ein in der medizinischen Diagnostik eingesetztes Verfahren, um Organe und Gewebe genauer zu untersuchen. Der Körper ist dabei nur vergleichsweise energiearmen Radiowellen und keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt.
Als klassisches bildgebendes Verfahren findet Röntgen sowohl im medizinischen als auch im industriellen Bereich täglich Anwendung. Mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung lassen sich u.a. Fremdkörper, Risse in Knochen oder Tumore erkennen. Industriebetriebe prüfen vor allem Materialien und deren Beständigkeit. Die Bilder werden auf Röntgenfilmen sichtbar.
Beim Recycling werden die Röntgenfilme zunächst zerkleinert und im Zuge der Entsorgung und Verwertung anschließend mit Hilfe von Enzymen gewaschen, die bildtragende Schicht entfernt und das Silber gewonnen. Des Weiteren erhält man den recyclingfähigen Kunststoff. Beide Materialien können in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Eine rückschlussfreie und sichere Vernichtung der Bilder ist damit gewährleistet.
Die chemischen Verbindungen des Elements Silber mit Halogenen bezeichnet man als Silberhalogenide. Silber ist eines der wenigen Elemente - neben Blei und Quecksilber - das mit Halogenen diese schwerlöslichen Salze bildet. Zu den Silberhalogeniden gehören Silberfluorid (AgF), Silberchlorid (AgCl), Silberbromid (AgBr) und Silberiodid (AgI).
Das Unternehmen BREGAU hat sich der Aufgabe gestellt, modernen Umwelt- und Arbeitsschutz in betriebliche Abläufe zu integrieren. Es umfasst fünf, fachlich getrennte Expertenteams zu den Themen Managementsystemen und Arbeitssicherheit, Immissionsschutz, Boden und Grundwasser, Lackier-Technik sowie Zertifizierung und Verifizierung. Eines der fünf Expertenteams ist die BREGAU ZERT. Sie ist eine zugelassene Umweltgutachterorganisation, die Entsorgungsfachbetriebe zertifiziert und überwacht. Außerdem zertifiziert die BREGAU ZERT Managementsysteme bezüglich des Qualitätsmanagements und verifiziert Umwelterklärungen oder Emissionsberichte.
Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt zusammen mit anderen Vorschriften (bspw. Datenschutzgesetze der Länder, Telemediengesetz) den Umgang öffentlicher und privater Stellen mit personenbezogenen Daten und enthält Bestimmungen bezüglich der Erhebung, Verarbeitung sowie zum "sicheren" Umgang mit diesen.
Das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ist ein Teil des Umweltrechts und regelt den Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnlichen Vorgängen.
Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) ist das Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen.
Nach Krw-/AbfG zertifiziert verfügen Entsorgungsfachbetriebe über bestimmte Fachkenntnisse, Geräte und Ausrüstungen. Aufgrund regelmäßiger Kontrollen durch fachlich-technische Sachverständige kann ihre Zuverlässigkeit nachgewiesen werden.
Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz (UMK). Aufgabe dieser Institution ist die Kontrolle eines möglichst einheitlichen Vollzugs des Abfallrechts zwischen den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Sie schafft Kontakte zwischen den verschiedenen Interessengruppen und bietet eine Plattform zum Austausch von Informationen.
Zum Nachweisverfahren gehören der Entsorgungsnachweis, der Begleit- und Übernahmeschein sowie Register. Der Entsorgungsnachweis belegt die einzelnen Stationen des Abfalls von Abtransport bis zur Entsorgung. Das Nachweisverfahren ist auf den gefährlichen Abfall beschränkt.
Das Güterverkehrszentrum (GVZ) in Bremen ist eine Umschlaganlage für Container mit Anbindung zum Schiffs- und Schienenverkehr. Es umfasst eine Fläche von 360 Hektar, von der die Hälfte bebaut und verplant ist und auf der sich bereits 130 Unternehmen angesiedelt haben. Nach einem aktuellen Ranking der Deutschen Verkehrszeitung (DVZ, Nr. 6, 01/2010) befindet sich das GVZ Bremen von den 34 nationalen Zentren auf dem ersten Platz. Bewertet wurden die Struktur und Logistikmöglichkeiten der Zentren.
